Was ist Beef Jerky – und welches Fleisch wird dafür verwendet?

Pieces of dried beef jerky on a wooden board, drying racks in the background

Was ist Beef Jerky?

Beef Jerky ist mageres Rindfleisch, das gewürzt und so lange getrocknet wird, bis ihm der größte Teil seiner Feuchtigkeit entzogen ist. Das Trocknen verleiht Jerky seine feste, kernige Textur; zusammen mit Salz, Pökeln und einer verschlossenen Verpackung sorgt es außerdem für eine lange Haltbarkeit. Das Ergebnis ist ein kompakter, verzehrfertiger Snack aus echtem Fleisch – deshalb ist Jerky seit Generationen Proviant für Reisen und Wanderungen. Ungeöffnet hält sich NAKOTNE-Jerky ohne Kühlschrank bei +2 bis +25 °C bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung, meist 12 bis 24 Monate ab Herstellung; einen geöffneten Beutel sollten Sie innerhalb von 72 Stunden aufessen.

Das Jerky und die Fleischsticks von NAKOTNE, die wir verkaufen, stellt der nach IFS Food zertifizierte Hersteller SIA „Gaļas pārstrādes uzņēmums Nākotne“ in Lettland her. Jede Packung enthält acht Beutel à 35 g (8 × 35 g), sodass sich eine Portion leicht mitnehmen lässt.

Wie wird Jerky hergestellt?

Das Verfahren ist im Prinzip einfach und in der Praxis präzise. Meist läuft es so ab:

  • Auswahl und Zuschnitt des Fleisches – magere Teilstücke werden ausgewählt und überschüssiges Fett wird entfernt, denn Fett trocknet nicht so wie Muskelfleisch und verkürzt die Haltbarkeit.
  • Schneiden – das Fleisch wird in dünne, gleich dicke Streifen geschnitten, damit es gleichmäßig trocknet.
  • Pökeln und Würzen – Salz und Gewürze sorgen für Geschmack, und das Salz hilft zudem, das Fleisch haltbar zu machen. Viele Jerky-Produkte im Handel, auch die von NAKOTNE, werden außerdem mit dem Konservierungsstoff Natriumnitrit gepökelt – so wie Schinken und Speck.
  • Räuchern und Trocknen – die Streifen werden bei kontrollierten Temperaturen getrocknet, bis die gewünschte Textur und Restfeuchte erreicht sind. Manches Jerky wird zusätzlich geräuchert: NAKOTNE-Jerky ist getrocknet und heiß geräuchert.

Fleischsticks folgen einem ähnlichen Prinzip, werden aber meist aus fein zerkleinertem, gewürztem Fleisch hergestellt, das vor dem Räuchern und Trocknen zu Sticks geformt wird – deshalb ist ihre Textur gleichmäßiger als die von geschnittenem Jerky.

Welche Teilstücke und Fleischsorten werden verwendet?

Jerky lässt sich aus verschiedenen Fleischsorten herstellen, und meist verrät schon der Name, aus welcher:

  • Beef Jerky wird traditionell aus mageren Teilstücken der Rinderkeule hergestellt, etwa aus Ober- und Unterschale, weil mageres Fleisch gleichmäßig trocknet und sich gut hält. Beim Beef Jerky und bei den Rindfleisch-Sticks von NAKOTNE steht in der Zutatenliste „Rinderschinken (Herkunft: EU)“ – also Fleisch aus der oberen Hinterkeule.
  • Schweinefleisch-Jerky und Schweinefleisch-Sticks schmecken milder als Rind. Das NAKOTNE Pork Jerky Original wird aus Schweinerücken (Herkunft: EU) hergestellt, die drei Schweinefleisch-Sticks von NAKOTNE aus Schweineschinken (Herkunft: EU).
  • Hähnchen gibt es in unserem Sortiment als Fleischsticks, nicht als Jerky: Die NAKOTNE Chicken Sticks werden aus Hähnchenfilet (Herkunft: EU) hergestellt.

Was am besten passt, hängt ganz von Ihrem Geschmack und Ihren Lieblingssorten ab. Stöbern Sie durch die verschiedenen Fleischsorten und Geschmacksrichtungen in unserem Sortiment an Jerky und Fleischsticks oder gehen Sie direkt zum Beef Jerky oder zu den Rindfleisch-Sticks – die Zutaten jedes Produkts finden Sie auf der jeweiligen Produktseite.

Was bedeutet „Fleischanteil“ eigentlich?

Diese Zahl trennt echtes Jerky von Snacks voller Füllstoffe – es lohnt sich, sie zu verstehen. Weil beim Trocknen Wasser verloren geht, braucht man deutlich mehr rohes Fleisch, um eine kleinere Menge fertiges Jerky herzustellen. Für NAKOTNE Beef Jerky werden 153 g (Teriyaki, Barbeque und Jalapeño) bis 210 g (Original) Rindfleisch je 100 g Endprodukt verwendet. Beim Pork Jerky Original sind es 250 g Schweinefleisch je 100 g, bei den Fleischsticks von NAKOTNE je nach Fleischsorte 160 g bis 179 g Fleisch je 100 g.

Die Zahl zeigt, wie viel frisches Fleisch in jeweils 100 g konzentriert ist, nachdem das Wasser entzogen wurde. Ein hoher Fleischanteil ist ein gutes Zeichen dafür, dass Sie echtes Trockenfleisch kaufen und kein mit anderen Zutaten gestrecktes Produkt. Deshalb steht auf EU-Etiketten auch kein Fleischanteil von über 100 %: Werden für 100 g Erzeugnis mehr als 100 g Fleisch verwendet, schreiben die EU-Kennzeichnungsvorschriften (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011) vor, die Menge in Gramm Fleisch je 100 g Erzeugnis anzugeben. Die Vorderseite des Original-Beutels bringt es auf den Punkt: „IT TAKES 210g OF BEEF FOR 100g BEEF JERKY“ – für 100 g Beef Jerky braucht es 210 g Rindfleisch.

Jerky vs. Biltong vs. „Trockenfleisch“

Diese Begriffe werden oft durcheinander verwendet, beschreiben aber tatsächlich unterschiedliche Produkte:

  • Jerky ist mageres Fleisch, das in dünne Scheiben oder Streifen geschnitten, gewürzt und mit Wärme getrocknet wird; viele Jerky-Produkte im Handel, auch die von NAKOTNE, werden zudem gepökelt und heiß geräuchert. Die Stücke sind meist dünn, die Textur ist bissfest.
  • Biltong ist eine südafrikanische Spezialität, die typischerweise dicker geschnitten, in Essig, Salz und Gewürzen mariniert und an der Luft statt mit Wärme getrocknet wird. Oft wird Biltong erst nach dem Trocknen aufgeschnitten – das ergibt eine andere Textur und ein anderes Geschmacksprofil.
  • „Trockenfleisch“ ist schlicht der weit gefasste Oberbegriff. Jerky und Biltong sind beides Trockenfleisch, aber nicht jedes Trockenfleisch ist Jerky – Zuschnitt, Pökelung und Trocknungsmethode bestimmen, um welche Art es sich handelt.

Worauf Sie auf dem Etikett achten sollten

Ein klares Etikett ist der einfachste Weg, die Qualität zu beurteilen. Wenn Sie eine Packung in die Hand nehmen, achten Sie auf:

  • Fleischanteil – wurden für 100 g Erzeugnis mehr als 100 g Fleisch verwendet, wird er in Gramm Fleisch je 100 g angegeben; je höher die Zahl, desto mehr Fleisch wurde für jeweils 100 g verwendet.
  • Zutatenliste – die Zutaten stehen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils, bei einem Fleischsnack sollte das Fleisch also an erster Stelle stehen, idealerweise mit Herkunftsangabe. Beim NAKOTNE Beef Jerky heißt es dort „Rinderschinken (Herkunft: EU)“.
  • Allergeninformationen – in der EU müssen Allergene in der Zutatenliste hervorgehoben werden. Auf den NAKOTNE-Etiketten stehen sie in Großbuchstaben, beim Teriyaki zum Beispiel „SOJAsauce (enthält SOJAbohnen, WEIZEN)“.
  • Nährwerttabelle – Ihr Bezugspunkt für Protein, Fett, Salz und Zucker pro 100 g.
  • Angaben zu Hersteller und Herkunft – wer das Produkt hergestellt hat und wo. Auf den NAKOTNE-Beuteln steht „Made in Latvia“, und der Hersteller wird genannt: SIA „Gaļas pārstrādes uzņēmums Nākotne“, zertifiziert nach IFS Food.

Jedes Jerky und jeder Fleischstick von NAKOTNE hat einen hohen Proteingehalt, doch die genauen Werte für Protein, Fett, Salz und Zucker unterscheiden sich von Produkt zu Produkt und von Sorte zu Sorte. Pro 100 g reicht der Proteingehalt von 18,6 g (Schweinefleisch-Sticks) bis 53,7 g (Pork Jerky Original), der Zuckergehalt von 1,3 g (Pork Jerky Original) bis 29,1 g (Beef Jerky Jalapeño) und der Salzgehalt von 2,9 g (Schweinefleisch-Sticks) bis 7,5 g (Beef Jerky Teriyaki). Prüfen Sie für die genauen Werte immer die Nährwerttabelle auf der Packung oder auf der Produktseite, zusammen mit den vollständigen Angaben zu Zutaten und Allergenen. Wenn Sie sich zuerst einen schnellen Überblick verschaffen möchten: Unsere FAQ-Seite beantwortet die häufigsten Fragen.

Ein kurzer Hinweis zum Genuss

Jerky ist ein Snack und kein Mahlzeitenersatz – am besten genießen Sie es als Teil einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Ernährung. So verstanden ist jeder 35-g-Beutel eine fertige Portion für die Arbeit, für Reisen oder für einen Nachmittag am Schreibtisch. Entdecken Sie das gesamte NAKOTNE-Sortiment, um die Fleischsorten und Geschmacksrichtungen zu finden, die Ihnen am besten schmecken, und prüfen Sie auf jeder Produktseite die Details, die Ihnen wichtig sind.

FAQ zu Beef Jerky

Was bedeutet das Wort „Jerky“?

Es geht auf ch'arki zurück, ein Quechua-Wort für getrocknetes, gesalzenes Fleisch aus den Anden. Spanischsprachige schrieben es charqui, und im Englischen wurde daraus „jerky“. Mehr dazu lesen Sie in unserer kurzen Geschichte des Jerkys.

Ist Beef Jerky rohes Fleisch?

Das NAKOTNE Beef Jerky ist nicht roh: Es ist gepökelt, heiß geräuchert und getrocknet, und auf dem Beutel wird es als verzehrfertiger Snack bezeichnet. Beim Heißräuchern wird das Fleisch – anders als beim Kalträuchern – gegart.

Ist Beef Jerky gepökeltes Fleisch?

In der Regel ja. Jedes Jerky und jeder Fleischstick von NAKOTNE enthält Salz und den Konservierungsstoff Natriumnitrit – die klassischen Pökelmittel, die auch für Schinken und Speck verwendet werden.

Enthält Beef Jerky Schweinefleisch?

Das NAKOTNE Beef Jerky nicht: Das einzige Fleisch in seiner Zutatenliste ist Rinderschinken (Herkunft: EU), und dasselbe gilt für die Rindfleisch-Sticks von NAKOTNE. Schweinefleisch steckt im Pork Jerky Original, in den drei Schweinefleisch-Sticks und in den Mix-Sets, die diese enthalten (Stick Mix und Party Mix). Manche Fleischsnacks kombinieren verschiedene Fleischsorten – ein Blick in die Zutatenliste lohnt sich also immer.

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